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    Fehlgeburt

    Das Tabuthema Fehlgeburt

    Martina Gevers· 3 Min. Lesezeit
    Frau sitzt nachdenklich auf einem weißen Teppich

    Rund jede 3. Frau hat mind. eine Fehlgeburt in ihrem Leben. Aber kaum eine redet darüber, was sehr schade ist, denn die Betroffenen leiden sehr darunter und im Austausch würden sie zumindest feststellen, dass sie damit nicht alleine sind.

    Wusstest du schon?

    • Jedes Jahr sind etwa 23 Millionen Frauen davon betroffen

    • Die meisten Fehlgeburten treten in den ersten 12 Schwangerschaftswochen auf

    • In Deutschland sind sie erst ab der 24. SSW oder wenn die Föten über 500g wiegen meldepflichtig.

    • Eine Fehlgeburt kann „verhalten“ sein, das heisst, die Frau merkt davon nichts, oder aber sie kann sich mit Blutungen bemerkbar machen

    • Die Betroffene muss sich nicht zwingend ausschaben lassen oder eine Saugkürretage machen lassen, sondern sie kann auch abwarten, bis der Embryo von alleine abgeht. Das wissen aber viele Frauen nicht. Da wäre die Begleitung einer Hebamme und eines Gynäkologen wichtig die das im Auge behalten und kontrollieren.

    • Diese Babies werden auch „Sternenkinder“ genannt.

    Und nun die gute Nachricht

    Endlich wurde in Deutschland anerkannt, dass eine Fehlgeburt ein traumatisches Erlebnis ist! Seit dem 01.06.2025 gibt es daher ein neues Gesetz:

    • Ab der 13. SSW wird ein 2-wöchiger Mutterschutz gewährt

    • Ab der 17. SSW wird ein 6-wöchiger Mutterschutz gewährt

    • Ab der 20. SSW wird ein 8-wöchiger Mutterschutz gewährt

    Und: du hast nach einer Fehlgeburt genauso Anspruch auf eine Hebamme!

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